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2008, Helmut Schmidt >> Umweltschutzpolitik
*1918, einflussreicher deutscher Politiker (SPD) und Autor, 1969-1974 verschiedene Bundesministerämter, 1974-1982 Bundeskanzler der BRD, seit 1983 Mitherausgeber der ZEIT.
"Wir können weder Erdbeben noch Vulkanausbrüche kontrollieren, weder die Jahreszeiten noch die natürliche Folge von Eiszeiten und Warmzeiten. Was wir allerdings tun können: Uns auf Naturereignisse vorbereiten und den Veränderungen Rechnung tragen. Vor allem aber muß die Menschheit die von ihr selbst erzeugten Faktoren der globalen Erwärmung in den Griff bekommen und sie dämpfen und begrenzen, das heißt konkret, die Menge der in die Atmosphäre ausgestoßenen Gase […] verringern. Dazu sind vielerlei neue Techniken nötig – von Windkraftanlagen bis zu sparsameren Motoren in Autos, Flugzeugen und Schiffen. Deutschland muß und kann einen angemessenen Beitrag leisten."

1981, Peter Schütt >> Waldsterben
*1926, deutscher Forstwissenschaftler, Professor für Forstbotanik und Forstpathologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, brachte den Begriff "Waldsterben" u.a. mit dem BUND-Bayern in die mediale und öffentliche Diskussion.
"Die Bäume befinden sich infolge jahrelanger Umweltbelastung in einem Streßzustand und sind deshalb nicht mehr voll in der Lage, den Angriffen von Krankheitserregern und tierischen Schädlingen zu widerstehen."

 

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