Ausgewählte Beiträge

 

Das Verhältnis des Menschen zur Natur

Eine kurze Geschichte des Umweltbewußtseins

Das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt unterscheidet sich in verschiedenen Kulturen und hat sich im Laufe der Geschichte oftmals gewandelt. Es wird durch religiöse oder ethische Vorstellungen, durch die technische Möglichkeiten der jeweiligen Gesellschaft und nicht zuletzt durch die Bedürfnisse der Menschen geprägt. Das umweltpolitische Handeln hingegen wird ganz entscheidend von akuten Umweltproblemen bestimmt, sei es die Beseitigung von Gestank in mittelalterlichen Städten, eine drohende Seuchengefahr oder unser heutiges Bestreben, den Klimawandel zu verlangsamen...     weiterlesen

 

Wirkliche und vermeintliche Holznot einst und jetzt

Vom Holznotalarm um 1800 über den Waldsterbensalarm der 1980er Jahre bis zur heutigen Diskussion um die Holzverknappung
 von Joachim Radkau

Joachim Radkau_Foto VHIDie Brundtland-Kommission, die in den 80er Jahren das sustainable development erfand – jedoch ohne sich viel mit dessen Konkretisierung und praktischer Umsetzung abzumühen –, hätte gut daran getan, sich über deutsche Forstgeschichte kundig zu machen. In den Wäldern der Alten Welt standen die „Grenzen des Wachstums“ stets sehr konkret vor Augen; denn da war das Wachstum keine bloße Metapher, die ihres ursprünglichen Sinnes entleert war. Dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, hat man stets gewusst. Da es etwas sinnlich Aufreizendes besitzt, wie ein Baum, der in einem Jahrhundert gewachsen ist, in einem Augenblick zu Boden kracht, gab es oft sogar die Tendenz, die Holzversorgung der Zukunft für desolater zu halten, als sie in Wirklichkeit war: Nicht zuletzt dies ist der große Unterschied zu der Wahrnehmung fossiler Energieträger, wo man von den Grenzen keine Ahnung hat! Die Holzbranche besitzt eine jahrhundertelange Erfahrung darin, mit den Grenzen des organischen Wachstums zu leben...     weiterlesen

 

Klimawandel

Veränderung des Klimas begünstigt Vertreibung und Migration in globalem Maßstab

"Immer mehr Menschen müssen über kurz oder lang ihr Zuhause verlassen, weil sie dort keine Lebensgrundlage mehr haben. Das Klimaexil wird für sie zur bitteren Realität werden", so Dr. Anton Markmiller, Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg. Bereits heute seien Regen- und Dürreperioden unberechenbarer geworden, in Zukunft könnte auch ein ansteigender Meeresspiegel immer mehr Menschen in die Flucht treiben. Meist würden die Menschen innerhalb ihres eigenen Landes umsiedeln oder in der Region bleiben. Das bedeute eine zusätzliche Last für die häufig ebenfalls armen Gemeinden, die neue Bewohner aufnehmen. "Diese gezwungene Migration könnte verhindert werden, wenn es ausreichende Anpassungsmaßnahmen gäbe, die auf die Bedürfnisse der ärmsten Menschen eingehen", sagt Markmiller. Die Menschen bräuchten praktische Lösungsansätze wie beispielsweise dürre-resistentes Saatgut, alternative Einkommensmöglichkeiten sowie bessere Katastrophenvorsorge, um ihr Leben und ihren Besitz zu schützen.      weiterlesen

 

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